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30 Tage E-Government: Erfahrungsbericht eines jungen Vaters

16. Dezember 2013 · 3 Kommentare

Gastautor: Dr. Sönke E. Schulz

Dass ich genau einen Monat nach der Geburt meines ersten Sohnes über E-Government und Bürokratie schreibe, bedeutet zweierlei: Einerseits ist es ein gutes Zeichen für mich und ihn; er lässt dem Vater ausreichend Zeit und Ruhe, sich weiterhin um die Modernisierung der deutschen Verwaltung zu sorgen. Andererseits ist es ein schlechtes Zeichen für das E-Government in Deutschland; gibt es doch weitgehend Ernüchterndes zu berichten.

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Die neue Koalitionsvereinbarung: Wirkungsorientierung im Bund – wie kann das gehen?

6. Dezember 2013 · Keine Kommentare

Autor: Dr. Volker Oerter

Die Republik Österreich erlebt zum ersten Mal ein Bundesbudget, das voll auf Wirkungsorientierung umgestellt ist, die bislang zögerlichen Länder in Österreich regen sich und steigen Schritt für Schritt in die entsprechende Umstellung ein, zum Beispiel das Land Steiermark (Link)

Die Steiermark wird als erstes Bundesland  Österreichs seine Haushaltsführung vom kameralistischen System auf Doppelte Buchführung in Konten umstellen und damit – wie der Bund – auch eine Ergebnisrechnung vorlegen. Transparenz und Doppik sind maßgeblich für das Budget 2015, zum 1. Januar 2016 ist die Eröffnungsbilanz zu erwarten. (Link: Der Standard)

Aus dem Bundeskanzleramt in Wien gibt es eine lesenswerte Lesehilfe zur Wirkungsorientierung, die neue Steuerung wird gelebt! (Link)

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One-Stop-Government: Alter Wein in neuen Schläuchen? – bzw. umsetzungsfähiges Konzept oder leere Begriffshülse?

21. August 2013 · 1 Kommentar

Autor: Prof. Dr. Tino Schuppan (mit Stefanie Köhl und Anna Viehstädt)

One-Stop-Modelle wurden bereits vor rund 20 Jahren für den öffentlichen Sektor entwickelt. Die Diskussion scheint jedoch seit längerem abgeebbt und wird von neuen Leitbildern, wie „Open Government Data“ überlagert. One-Stop hat sich erledigt, könnte man meinen – zumindest in der fachlichen Diskussion. Denn ein näherer Blick in die Praxis zeigt: Das Potenzial, das lange Zeit propagiert wurde, ist de facto bisher nicht annähernd eingelöst worden. „Leistungen aus einer Hand“ bedeutet bestenfalls ein Bürgeramt, bei dem nach Allem und Jedem gefragt werden kann. Die Leistungen, die dort wirklich beantragt werden können, sind allerdings meist geringfügig. Wenn One-Stop tatsächlich ein „alter Hut“ ist, stellt sich die Frage: Woher kommt der eklatante Unterschied zwischen dem Stand der fachlichen Diskussion und der praktischen Umsetzung?

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Vertrauen wieder gewinnen – oder warum die Neue Steuerung so wichtig ist

4. Juni 2013 · Keine Kommentare

Autor: Dr. Volker Oerter

Rückgang der Wahlbeteiligung, Wutbürger, Aufkommen neuer Parteien wie die der Piraten, EURO-Widersacher in neuer Partei, sind das Symptome für Vertrauensverlust in die gewohnten Politik-Strukturen, ist Widerstand gegen „Old Politics“,  also so verstanden „New Politics“ die eigentliche Zukunft?

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Vorab-Online-Barcamp zum Effizienter Staat 2013

19. März 2013 · Keine Kommentare

AB SOFORT – BIS 12. APRIL - JETZT MITMACHEN UND DABEI SEIN

Wir brauchen neue Ideen für einen offenen Staat! Deshalb probieren das Government 2.0 Netzwerk Deutschland und der Behörden Spiegel, gemeinsam was Neues aus: Ein Vorab-Online-Barcamp!

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Social Media-Auftritt: Chance oder Risiko?

8. März 2013 · 2 Kommentare

Autor: Daniel Kosak

“Ohne einen Social-Media-Auftritt bist du nichts und kommst an die Leute nicht mehr heran.” Darüber sind sich Kommunikationsexperten, Unternehmensberater und Medienfachleute in der Regel einig. Doch stimmt das auch für Gemeinden? Oder generell für Verwaltungseinheiten? Muss jede Gemeinde auf Facebook, Google+ oder Twitter vertreten sein?

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Open Government Collaboration – Beiträge der öffentlichen Verwaltung zur Shareconomy

14. Februar 2013 · Keine Kommentare

Die CeBIT lädt 2013 die Aussteller und Besucher nach Hannover ein, sich im Kontext des Leitthemas „Shareconomy“ zu positionieren und zu informieren. Mit dem neuen Motto wird „die Veränderung des gesellschaftlichen Verständnisses vom Haben zum Teilen“ in den verschiedenen Dimensionen einer vernetzten Zusammenarbeit umschrieben. Die Wahl von Shareconomy sei das Ergebnis eines mehrstufigen Auswahlprozesses. „Für die Wirtschaft und auch für die Gesellschaft ist ‘Shareconomy’ derzeit DAS heiß diskutierte Thema.“ argumentiert Frank Pörschmann, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG. „Shareconomy greift die Entwicklung der Vernetzung und neuen Offenheit in ihren unterschiedlichen Facetten auf.“

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Call-for-Papers: 2. Open Government Data D-A-CH-LI-Konferenz

23. Januar 2013 · 2 Kommentare

16. Mai 2013, Berlin, im Rahmen des Verwaltungskongress "Effizienter Staat"

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Am 16. Mai 2013 lädt der Behörden Spiegel gemeinsam mit den Kooperationspartnern Land Berlin, Digitales Österreich, ADV, und E-Government Schweiz zur zweiten Open Government Data D-A-CH-LI- Konferenz unter dem Motto: “Open Government – Bürgernähe durch Kulturwandel” nach Berlin ein.

Die Konferenzreihe wurde ins Leben gerufen, um den Austausch und die engere Kooperation der deutschsprachigen Akteure bezüglich Open Government Data zu fördern. OGD D-A-CH-LI sieht sich als Plattform zum Erfahrungsaustausch der Stakeholdergruppen Politik, Verwaltung, BürgerInnen, Wirtschaft und Wissenschaft im D-A-CH-LI- Raum. Es ist das größte deutschsprachige Open Government-Treffen mit Vertretern aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Liechtenstein.

Dieser Call for Papers (für eine Beteiligung am Programm der Konferenz) richtet sich an Politik und Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zur Beteiligung am Programm der Konferenz.

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Ein Portal ist nicht alles

14. Januar 2013 · 7 Kommentare

Ausblick Open Government (Data): Was kommt 2013?

Autor: Carsten Köppl

Noch dreht sich die Open Government Community um sich selbst: Ein paar Überzeugte aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft haben Open-Data-Portale, App-Wettbewerbe und “Hacking-Days” geschaffen. Aber auch etwa drei Jahre nach Beginn des “Hypes” in Deutschland bleiben die Vordenker weitgehend unter sich. Und sie befinden sich in einer schwierigen Sandwich-Position: Es hapert an der Ausdehnung der Idee “nach unten”, in die Kommunen und die konkrete Lebenswelt der Menschen, und an der Verankerung “oben”, in der politischen Spitze. Soll der Bewegung nicht die Puste ausgehen, müssen dringend neue Unterstützer gefunden werden.

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Vorsprung durch Innovation – Moderne Verwaltung: Offen, vernetzt und effizient

17. Dezember 2012 · Keine Kommentare

16. Effizienter Staat und Open Government D-A-CH-LI-Konferenz, 15. und 16. Mai 2013

Vorsprung durch Innovation - Effizienter Staat 2013

Open Government, Ko-Produktion, Bürgerbeteiligung, Liquid Democracy, Crowdsourcing – das Verhältnis von Staat und Gesellschaft ist weltweit im Wandel: Die politische Ordnung verändert sich, wir stehen am Anfang eines Jahrhunderts der offenen Staatskunst gepaart mit einer aktiven Bürgergesellschaft.

Die Kongressmesse Effizienter Staat steht 2013, am 15. und 16. Mai,  unter dem Motto Vorsprung durch Innovation – Moderne Verwaltung: offen, vernetzt und effizient. Die Einbindung von Know How aus allen gesellschaftlichen Ebenen in Staat und Verwaltung steht dabei im Vordergrund.

Innovationen in der Verwaltung, sowohl selbst initiierte als auch von außen importierte, sind von entscheidender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit des ganzen Landes. Angesichts der Personalstruktur im Öffentlichen Dienst und der prekären Haushaltslage bietet hierbei vor allem die Internalisierung von gesellschaftlicher kollektiver Intelligenz in die Arbeit von Politik und Verwaltung großes Potential. Durch die diesjährige Kooperation mit der OECD werden auch internationale Erfahrungen zum Thema Innovationen im Public Sector in den Kongress einfließen.

Aber auch die interne Vernetzung der Verwaltungen und ihrer Mitarbeiter bringt Vorteile, wie Einsparungen und Qualitäts- und Prozessverbesserungen durch gegenseitiges Lernen. Kollaboration ist durch den Einsatz moderner IT-Lösungen heute einfacher denn je.

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