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Social Media-Auftritt: Chance oder Risiko?

8. März 2013 · 2 Kommentare

Autor: Daniel Kosak

“Ohne einen Social-Media-Auftritt bist du nichts und kommst an die Leute nicht mehr heran.” Darüber sind sich Kommunikationsexperten, Unternehmensberater und Medienfachleute in der Regel einig. Doch stimmt das auch für Gemeinden? Oder generell für Verwaltungseinheiten? Muss jede Gemeinde auf Facebook, Google+ oder Twitter vertreten sein?

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Open Government Collaboration – Beiträge der öffentlichen Verwaltung zur Shareconomy

14. Februar 2013 · Keine Kommentare

Die CeBIT lädt 2013 die Aussteller und Besucher nach Hannover ein, sich im Kontext des Leitthemas „Shareconomy“ zu positionieren und zu informieren. Mit dem neuen Motto wird „die Veränderung des gesellschaftlichen Verständnisses vom Haben zum Teilen“ in den verschiedenen Dimensionen einer vernetzten Zusammenarbeit umschrieben. Die Wahl von Shareconomy sei das Ergebnis eines mehrstufigen Auswahlprozesses. „Für die Wirtschaft und auch für die Gesellschaft ist ‘Shareconomy’ derzeit DAS heiß diskutierte Thema.“ argumentiert Frank Pörschmann, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG. „Shareconomy greift die Entwicklung der Vernetzung und neuen Offenheit in ihren unterschiedlichen Facetten auf.“

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Call-for-Papers: 2. Open Government Data D-A-CH-LI-Konferenz

23. Januar 2013 · 2 Kommentare

16. Mai 2013, Berlin, im Rahmen des Verwaltungskongress "Effizienter Staat"

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Am 16. Mai 2013 lädt der Behörden Spiegel gemeinsam mit den Kooperationspartnern Land Berlin, Digitales Österreich, ADV, und E-Government Schweiz zur zweiten Open Government Data D-A-CH-LI- Konferenz unter dem Motto: “Open Government – Bürgernähe durch Kulturwandel” nach Berlin ein.

Die Konferenzreihe wurde ins Leben gerufen, um den Austausch und die engere Kooperation der deutschsprachigen Akteure bezüglich Open Government Data zu fördern. OGD D-A-CH-LI sieht sich als Plattform zum Erfahrungsaustausch der Stakeholdergruppen Politik, Verwaltung, BürgerInnen, Wirtschaft und Wissenschaft im D-A-CH-LI- Raum. Es ist das größte deutschsprachige Open Government-Treffen mit Vertretern aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Liechtenstein.

Dieser Call for Papers (für eine Beteiligung am Programm der Konferenz) richtet sich an Politik und Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zur Beteiligung am Programm der Konferenz.

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Ein Portal ist nicht alles

14. Januar 2013 · 7 Kommentare

Ausblick Open Government (Data): Was kommt 2013?

Autor: Carsten Köppl

Noch dreht sich die Open Government Community um sich selbst: Ein paar Überzeugte aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft haben Open-Data-Portale, App-Wettbewerbe und “Hacking-Days” geschaffen. Aber auch etwa drei Jahre nach Beginn des “Hypes” in Deutschland bleiben die Vordenker weitgehend unter sich. Und sie befinden sich in einer schwierigen Sandwich-Position: Es hapert an der Ausdehnung der Idee “nach unten”, in die Kommunen und die konkrete Lebenswelt der Menschen, und an der Verankerung “oben”, in der politischen Spitze. Soll der Bewegung nicht die Puste ausgehen, müssen dringend neue Unterstützer gefunden werden.

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Vorsprung durch Innovation – Moderne Verwaltung: Offen, vernetzt und effizient

17. Dezember 2012 · Keine Kommentare

16. Effizienter Staat und Open Government D-A-CH-LI-Konferenz, 15. und 16. Mai 2013

Vorsprung durch Innovation - Effizienter Staat 2013

Open Government, Ko-Produktion, Bürgerbeteiligung, Liquid Democracy, Crowdsourcing – das Verhältnis von Staat und Gesellschaft ist weltweit im Wandel: Die politische Ordnung verändert sich, wir stehen am Anfang eines Jahrhunderts der offenen Staatskunst gepaart mit einer aktiven Bürgergesellschaft.

Die Kongressmesse Effizienter Staat steht 2013, am 15. und 16. Mai,  unter dem Motto Vorsprung durch Innovation – Moderne Verwaltung: offen, vernetzt und effizient. Die Einbindung von Know How aus allen gesellschaftlichen Ebenen in Staat und Verwaltung steht dabei im Vordergrund.

Innovationen in der Verwaltung, sowohl selbst initiierte als auch von außen importierte, sind von entscheidender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit des ganzen Landes. Angesichts der Personalstruktur im Öffentlichen Dienst und der prekären Haushaltslage bietet hierbei vor allem die Internalisierung von gesellschaftlicher kollektiver Intelligenz in die Arbeit von Politik und Verwaltung großes Potential. Durch die diesjährige Kooperation mit der OECD werden auch internationale Erfahrungen zum Thema Innovationen im Public Sector in den Kongress einfließen.

Aber auch die interne Vernetzung der Verwaltungen und ihrer Mitarbeiter bringt Vorteile, wie Einsparungen und Qualitäts- und Prozessverbesserungen durch gegenseitiges Lernen. Kollaboration ist durch den Einsatz moderner IT-Lösungen heute einfacher denn je.

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Föderalismus und Schuldenbremse – Blockade oder Fortschritte ?

20. November 2012 · Keine Kommentare

Ein Überblick über die Länder der Bundesrepublik Deutschland

Autor: Dr. Volker Oerter

Sich widersprechende Meldungen über die nachhaltige Konsolidierung unserer Staatsfinanzen häufen sich. Positiv zuletzt der Bundesfinanzminister am 11. November 2012:

„Wir werden für kommendes Jahr einen Haushalt verabschieden, der bereits drei Jahre vor dem vom Grundgesetz gesetzten Zeitpunkt die Zielmarke der Schuldenbremse erreicht…“

Aber wie steht es auf der Länderseite? Sie haben keine Steuerflexibilität wie der Bund, müssen sich vielmehr originär auch um die Kommunalfinanzen sorgen. Die nachhaltige Konsolidierung könnte dort erheblich erschwert sein. Ein aktueller Überblick soll dort für mehr Klarheit sorgen. Ein erstes Resümee: Festzustellen ist eine langsam wachsende Bereitschaft auch der Politik auf Länderebene, über die Fristigkeit von Legislaturperioden hinaus tatsächlich bindende Verpflichtungen zu Einsparungen einzugehen.

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Offene gesellschaftliche Innovation

10. Oktober 2012 · 1 Kommentar

Die Seealemannische Definition

Autoren: Jörn von Lucke, Johann Herzberg, Ulrike Kluge, Jan vom Brocke, Oliver Müller, Hans-Dieter-Zimmermann, IBH Projekt eSociety Bodensee 2020

Offene gesellschaftliche Innovation bezeichnet die Adaption und anschlie­ßende nachhaltige Nutzung geeigneter betriebs­wirtschaftlicher Open Inno­vation-Ansätze zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen durch Staat und Gesellschaft.
Besonders erstrebenswert ist die Schaffung einer Innovationskultur, welche alle gesell­schaftlichen Akteure gleichermaßen anspricht, diese mit einschließt und so deren Innovationspotenzial für das Gemeinwesen und die gesamte Bodensee-Region verfügbar macht.

Dabei besteht die Absicht, einerseits Innovationsimpulse aufzugreifen („Outside-In“) und diese innerhalb der Gesellschaft und gemeinsam mit Politik und Verwaltung weiterzuentwickeln und andererseits eigene Innovations­impulse nach außen zu tragen („Inside-Out“). Beide Ansätze lassen sich auch miteinander kombinieren („Coupled“). Moderne Informations- und Kommuni­ka­tions­technologien können bei diesen Innovationsprozessen als beschleu­ni­gende Werk­zeuge dienen. Als Katalysatoren erreichen sie die rele­vanten Akteure in der Gesell­schaft, bringen sie zusammen und entzünden damit gemeinsame Aktivitäten. Ein Ziel ist es, durch diese Er­wei­te­rung des Inno­va­tionsraums anstehende gesell­schaftliche Herausforderungen sowohl auf lo­ka­ler, regio­naler und nationaler Ebene als auch im inter­nationalen Kontext an­zu­gehen und diese gemeinsam konstruktiv zu lösen. Konkrete An­knüp­fungs­punkte finden sich im Innovationskreislauf der Politik und im Innova­tions­prozess der Verwaltung, aber auch in vielen weiteren Bereichen des zivil­gesellschaftlichen Lebens wie Bildung, Kunst, Kultur, Sport und Erholung. [Weiterlesen →]

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Haushaltspolitik im Konflikt mit der Nachhaltigkeit?

18. September 2012 · Keine Kommentare

Die Bundesrepublik im Vorwahljahr

Autor: Volker Oerter

Jens Bullerjahn, stellvertretender Ministerpräsident und Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt, sagt es auf seine Art direkt und unverblümt:

Politik muss strategischer, transparenter, solidarischer und langfristiger werden.
(Speyer, Mai 2012).

Dies vor dem Hintergrund, dass sein Land in zwanzig Jahren über 20 Milliarden Euro Schulden aufgehäuft hat und er nach eigener Aussage in der Vergangenheit im Parlament selbst auch dazu beigetragen hat. Bullerjahn setzt darauf, statt mittels einer selbstmitleidigen Subventionsmentalität durch selbstbestimmtes Agieren aus der Schuldenspirale heraus zu kommen und Entscheidungsfreiheit wieder zu gewinnen.

Dazu bedarf es laut Bullerjahn eines anderen als des herkömmlichen Politikstils: eines neuen Haushaltsverfahrens mit dem so bezeichneten Top-down-Prozess, Budget-Regeln, die die Ressorts konstruktiv einbinden, eines offenen Diskussionsprozesses bereits in der konzeptionellen Phase mit den Betroffenen, z.B. mit den Kommunen durch einen Landes-Stabilitätsrat. Mit dem traditionellen Haushaltsvollzug per Haushaltssperre und globaler Minderausgabe hat er gebrochen, mehr Freiheit, aber auch mehr Verantwortung für die Ressorts, mehr Motivation, sich gemeinsam der Herausforderung zu stellen, ist seine Devise. [Weiterlesen →]

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“Modell Quickborn” reborn

12. September 2012 · Keine Kommentare

Wie Bürger ihrer Stadt Geld leihen können

Aus aktuellem Anlass (die Stadt Oestrich-Winkel ist die erste Pilot-Kommune, die mit der Hilfe von leihdeinerstadtgeld einen Kredit bei ihren Bürgern aufnimmt) und weil es weiterhin eine interessante Idee ist, hier nochmal der Text aus der Printausgabe Februar des Behörden Spiegel.

Autor: Carsten Köppl

Es ist nicht nur die Suche nach neuen Geldquellen: Drei junge Männer aus Mainz haben eine Methode erfunden, wie Bürger ihrer Stadt für bestimmte Vorhaben Geld leihen können. Der Spender erhält marktübliche Zinsen, die Stadt einen günstigen Kredit. Hinzu kommen mehr Transparenz über städtische Vorhaben und ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl der Bürger zu ihrer Stadt. Vorstellung eines innovativen Finanzierungsmodells mit dem Charme des Zeitgeistes.

Johannes Laub, Steffen Boller und Jamal El Mallouki (v. l.) haben das Unternehmen “leihdeinerstadtgeld” gegründet und helfen Kommunen dabei, Bürgerkredite zu vergeben. Foto: BS/Christopher Kreuzberger/LeihDeinerStadtGeld GmbH

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E-Government-Wettbewerb schädlich?

7. September 2012 · 2 Kommentare

Breite Nutzung statt Förderung von Einzellösungen

Gastautor: Holger Förster

Der E-Government-Wettbewerb von Cisco und BearingPoint findet in diesem Jahr zum zwölften Mal statt. In den ersten Jahren war er hilfreich und förderlich, dann überflüssig, und jetzt schadet er der Verbreitung von E-Government-Anwendungen. Eine Überarbeitung der Ausschreibungskriterien und –themen ist dringend erforderlich, wenn der Wettbewerb wieder zur alten Kraft zurückfinden will. [Weiterlesen →]

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