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Trendreport Smart Government

17. Mai 2016 · Keine Kommentare

Handlungsempfehlungen für das Regieren und Verwalten in Deutschland im Jahr 2030

Autor: Carsten Köppl und David Wilskamp

Der neue Trendreport "Effizienter Staat" zum Thema Smart Government. Grafik: BS/Dach

Der neue Trendreport „Effizienter Staat“ zum Thema Smart Government. Grafik: BS/Dach

Was ist Smart Government und welche Handlungserfordernisse ergeben sich daraus für Politik und Verwaltung? Diesen Fragen widmet sich der neue Trendreport, den die Prognos AG und der Behörden Spiegel in Kooperation anlässlich des Kongresses für die digitale Verwaltung „Effizienter Staat“ erstellt haben.

Der Trendreport „Smart Government – Regieren und Verwalten in Deutschland im Jahr 2030“ versucht auf 28 Seiten diesem neuen Modernisierungsbegriff näher zu kommen: Smart Government, als intelligent vernetztes Regierungs- und Verwaltungshandeln unter Einsatz digitaler Technologien, hat enorme Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Staat und Bürger interagieren, wie politische Willensbildung und Politikgestaltung funktionieren und wie die öffentliche Verwaltung als Organisation und Arbeitgeber gestaltet sein wird.

Der Report untersucht, wie Internet der Dinge, Cloud, mobile Technologie und Big Data die Politik und Verwaltungslandschaft verändern werden. Hierzu wurden neun Experten befragt, u.a. Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, Beth Simone Noveck, ehem. Open Government Beraterin von Barack Obama und Mitgründerin und Direktorin des GovLab in New York und Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien. Zudem wurden bei einer offenen Online-Umfrage auch Einstellungen, Grenzen und Chancen abgefragt, an der 105 Teilnehmer mitmachten.

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Umfrage zum Trendreport „Effizienter Staat“

22. März 2016 · Keine Kommentare

Kooperation zwischen Behörden Spiegel und Prognos AG

Autor: Carsten Köppl

Der Behörden Spiegel und die Prognos AG starten eine Umfrage zum Thema „Smart Government“. Die Ergebnisse fließen ein in den Trendreport „Effizienter Staat“. Der Report wird exklusiv auf dem Kongress für die digitale Verwaltung, „Effizienter Staat“, am 10. / 11. Mai präsentiert.

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Mit dem neuen Trendreport „Effizienter Staat“ möchten die Prognos AG und der Behörden Spiegel jährlich zum Kongress den Blick auf ein neues, zukunftsgerichtetes Trendthema der öffentlichen Verwaltung lenken. Analog zum Kongressthema wird sich auch der Trendreport 2016 mit „Smart Government“ beschäftigen. Mittels dieser Umfrage, Experteninterviews und Best Practices soll eine inhaltliche Einordnung gegeben werden, was sich hinter dem „Buzzword“ Smart Government verbirgt.
Mit der jetzt gestarteten Befragung sollen die Einschätzungen der Leser zu den Auswirkungen der Digitalisierung und der intelligenten Vernetzung von Politik und Verwaltung abgefragt werden. Die Umfrage läuft bis zum 10.04.2016.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Effizienten Staat unter www.effizienterstaat.eu.

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Digitaler Frohsinn statt Megaregulierungs-Behörde

18. März 2016 · Keine Kommentare

Kommentar zu den Überlegungen einer Digitalagentur

Autor: Carsten Köppl

Beruhigend ist, dass Sigmar Gabriels Idee einer Digitalagentur politisch und inhaltlich zu unkonkret ist (pdf), um bereits etwas kaputt zu machen. Denn ein Behörden-Sammelsurium, aus herausgeschnittenen Abteilungen von vier Aufsichts-Bundesoberbehörden im Geschäftsbereich dreier Bundesministerien, wird der Digitalisierung nicht gerecht werden. Statt einer Megaregulierungs-Behörde braucht es vielmehr ein regierungsinternes Dienstleistungszentrum, das frisches Denken, in schlanken Strukturen mit experimentellen Frohsinn anbieten kann.

Eine schlanke, staatliche Agentur mit verantwortungsbewusster Leichtigkeit und digitalem Frohsinn, die fehlt Deutschland bislang. Foto: creative Magic/Pixabay

Eine schlanke, staatliche Agentur mit verantwortungsbewusster Leichtigkeit und digitalem Frohsinn, die fehlt Deutschland bislang. Foto: creative Magic/Pixabay

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Öffnet den Schwarm!

11. Februar 2016 · Keine Kommentare

Neue Impulse durch CDU und Bundeskanzleramt: Erreicht Open Data in Deutschland die kritische Masse?

Autor: Carsten Köppl

Laut dem Schwarmforscher Jens Krause muss eine Idee zehn Prozent der Individuen einer Gruppe überzeugen, um diese in eine Richtung zu lenken. Hat die Reformidee Open Data diese Hürde genommen? Ist endlich eine kritische Masse im politisch-administrativen System Deutschlands erreicht? Nachdem sich SPD und Bündnis90/Die Grünen schon vor einigen Jahren zur Öffnung der Verwaltungsdaten bekannt haben, ist es jetzt vor allem die CDU und das Bundeskanzleramt die den fehlenden Impuls für einen Durchbruch von Open Data in Deutschland liefern könnten. Und es gibt Bewegung – selbst ein Beitritt zur internationalen Open Government Partnership scheint greifbar.

 

Sind bald alle von den Nutzen offener Verwaltungsdaten überzeugt? Es sieht so aus, als überzeuge die kritische Masse gerade den Schwarm. Foto: Harald Schottner / pixelio.de

Sind bald alle von den Nutzen offener Verwaltungsdaten überzeugt? Es sieht so aus, als überzeuge die kritische Masse gerade den Schwarm. Foto: Harald Schottner / pixelio.de

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Zonk oder Zukunft?

12. Januar 2016 · 1 Kommentar

Verzögerung und Verwirrung bei bevorstehender E-Akte-Ausschreibung im Bund

Autor: Carsten Köppl

Die Einführung der elektronischen Akte in der Bundesverwaltung ist eines der bedeutendsten Projekte des Regierungsprogramms Digitale Verwaltung 2020. Hinter dem “Tor” der bundeseinheitlichen E-Akte soll eigentlich die digitale, effiziente, bürgernahe und medienbruchfreie Zukunft der Verwaltung warten. Erste Einblicke in die geplante Ausschreibung des Basisdienstes E-Akte/DMS lassen nun allerdings Zweifel aufkommen, ob sich das federführende Bundesministerium des Innern nicht doch für den “Zonk” entscheidet.

Basisdienst E-Akte: Hinter welchem Tor kann die digitale, medienbruchfreie Zukunft der Verwaltung gewonnen werden, hinter welchem Tor lauert der Zonk? Foto: BS/blandinedao, fotolia.com

Basisdienst E-Akte: Hinter welchem Tor kann die digitale, medienbruchfreie Zukunft der Verwaltung gewonnen werden, hinter welchem Tor lauert der Zonk? Foto: BS/blandinedao, fotolia.com

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Offene Daten: Es geht nicht nur um Transparenz!

15. Dezember 2015 · Keine Kommentare

Plädoyer für eine neue Partnerschaft zwischen Verwaltung und Gesellschaft

Autor: Dr. Tobias Knobloch

Der Gedanke, dass die Demokratie durch mehr Transparenz staatlichen Handelns gestärkt wird, stammt aus dem Kontext der Erkämpfung und Verteidigung von Bürgerrechten: Bürgerinnen und Bürger sollen staatlichem Handeln weder ausgeliefert sein noch es als Zaungäste von außen bestaunen. Vielmehr soll es für sie verlässlich und berechenbar sein. Es soll in ihrem Sinne und von ihnen mitgestaltbar sein. Das ist der uralte Gedanke vom Gemeinwesen als öffentliche, jede und jeden betreffende Angelegenheit. Nun führt zwar historisch keine Linie von der direkten Demokratie der Griechen zur repräsentativen Demokratie von heute, aber die romantische Vorstellung von jener Zeit der direkten Abstimmung und Mitgestaltung erfüllt auch heute eine wichtige Funktion: die Rückbesinnung auf den demokratischen Grundwert universeller Teilhabe.

"Open" ist noch nciht der neue Standard für Verwaltungsdaten - aber das erklärte Ziel. Foto: Peter Smola / pixelio.de

„Open“ ist noch nicht der neue Standard für Verwaltungsdaten – aber das erklärte Ziel. Foto: Peter Smola / pixelio.de

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5. OGD DACHLI 2016 in Berlin / Call for papers

10. Dezember 2015 · Keine Kommentare

Autor: Carsten Köppl

Am 10. Mai 2016 findet die Vier-Länder-Tagung zu Open Government Data, OGD DACHLI, im Rahmen des Verwaltungskongresses Effizienter Staat in Berlin statt. Die OGD DACHLI wird in Kooperation mit dem deutschen IT-Planungsrat, der Freien und Hansestadt Hamburg und Berlin veranstaltet. Es treffen sich Open Data Enthusiasten aus der Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Verbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Die Konferenzreihe wurde ins Leben gerufen, um den Austausch und die engere Kooperation der deutschsprachigen Akteure bezüglich Open Government Data zu fördern.

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Der Call for Papers richtet sich an Politik und Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zur Beteiligung am Programm der Konferenz. Themen hierbei sind unter anderem:
– Open Data Portale, ihre Nutzung und ihre (Weiter-)Entwicklung
– Aufbau eines Open Government Data-Ökosystems: Wirtschaftsförderung, Gründerzentren, Kommunikationsstrategien
– Open Government Data in Aus- und Weiterbildung (Data Schools)
– Anwendungsbeispiele von Open Data
– Kommunale Open Governmment Data Strategien
– Welche Daten sind nützlich?
Gerne nehmen wir auch Vorschläge über weitere Themen entgegen. Wir freuen uns über Einsendungen bis zum 15. Januar 2016 (inkl. Kurzbeschreibung, max. 1.500 Zeichen) auf elektronischen Weg an carsten.koeppl@behoerdenspiegel.de. Über Möglichkeiten der Beteiligung am Programm der ODG-D-A-CH-LI-Konferenz werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Weitere Informationen zum Kongress Effizienter Staat gibt es hier: www.effizienterstaat.eu
Informationen zur OGD DACHLI Zusammenarbeit gibt es hier: www.data.gv.at/infos/ogd-d-a-ch-li/
Das Diskussionspapier zur Open-Government-Data- Zusammenarbeit in der D-A-CH-Region von 2012 gibt es hier: www.government2020.de/blog/?p=1147

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Ein Rabatt fürs E-Government?

27. Oktober 2015 · 1 Kommentar

Autoren: Dr. Christian Hoffmann und Dr. Sönke E. Schulz

Österreich macht es vor – bzw. hat es zumindest angekündigt: Die Schaffung von erheblichen Anreizen für die Nutzung elektronischer Verwaltungsdienste. Die Rede ist von einem Rabatt auf die jeweiligen Gebühren in Höhe von 40 Prozent. Wäre es möglich, in Deutschland einen vergleichbaren Weg einzuschlagen? Der Umstand, dass das Verwaltungsverfahrens- und in weiten Teilen auch das Gebührenrecht in die Kompetenz der Bundesländer fällt, mag als zusätzliches Hindernis empfunden werden. Er könnte aber auch positiv im Sinne eines föderalen Wettbewerbs um die beste Lösung aufgefasst werden.

E-Government zum Sonderpreis: Österreich will 40 Prozent Rabatt geben, wenn Verwaltungsdienstleistungen online genutzt werden

E-Government zum Sonderpreis: Österreich will 40 Prozent Rabatt geben, wenn Verwaltungsdienstleistungen online genutzt werden. Grafik: PeteLinforth/pixabay

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Smart Government

15. September 2015 · Keine Kommentare

Warum die intelligente Vernetzung jetzt zu einem Leitbild „Verwaltung 4.0“ und einem smarten Regierungs- und Verwaltungshandeln führen sollte

von Jörn von Lucke

In unserem Alltag können wir eine zunehmende „intelligente Vernetzung realer und virtueller Objekte“ beobachten. Hiermit lässt sich zugleich sehr treffend das Phänomen hinter dem verbreiteten Anglizismus „smart“ umschreiben. Mit Sensoren, Aktoren und Funkchips ausgestattete Dinge können miteinander und mit Menschen kommunizieren, über Apps und Dienste genutzt und in komplexere, so genannte cyberphysische Systeme (CPS) eingebettet werden. Beispielsweise lässt sich ein im Ozean verteiltes Netz an smarten Bojen mit IT zu einem Tsunami-Frühwarnsystem ausbauen. Systeme mit intelligent vernetzten realen und virtuellen Objekten werden so zu sich selbst steuernden Ökosystemen, die nicht nur bei Information und Analyse unterstützen, sondern auch Automation und Steuerung eigenständig übernehmen können.

Das Internet der Dienste und Dinge erfordert auch ein intelligent vernetztes Regierungs- und Verwaltungshandeln. Grafik: von Lucke, Zeppelin Universität

Das Internet der Dienste und Dinge erfordert auch ein intelligent vernetztes Regierungs- und Verwaltungshandeln. Grafik: von Lucke, Zeppelin Universität

 

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Regulieren statt Ignorieren!

3. September 2015 · Keine Kommentare

Private Smartphones und Tablets in Verwaltungen als Gewinn individueller Produktivität

Das Interview führte Carsten Köppl

Erlauben, verbieten oder einfach ignorieren? Viele Verwaltungsmitarbeiter nutzen ihre privaten Smartphones und Tablets auch beruflich. Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Universität Siegen führte in Zusammenarbeit mit dem Nationalen E-Government Kompetenzzentrum (NEGZ) eine der bislang größten Befragungen zur Nutzung privater Endgeräte in der öffentlichen Verwaltung durch. Im Interview plädiert Niehaves dafür, IT-Consumerization nicht mehr nur als Herausforderung für die IT-Sicherheit zu betrachten, sondern als wichtigen Beitrag zur Produktivitätserhöhung.

Behörden Spiegel: Sie haben 400 Kommunalverwaltungen zu ihrem Umgang mit privaten Smartphones und Tablets befragt. Was sind die wichtigsten Ergebnisse?

Niehaves: Von allen Situationen in denen private Geräte für dienstliche Zwecke gebraucht werden, geschieht dies in 72 Prozent ohne Erlaubnis. Das heißt also in 72 Prozent der Fälle nutzen Mitarbeiter private Geräte in der Verwaltung für die Arbeit und tun dies ohne Erlaubnis der IT und der Verwaltungsleitung.
Außerdem: IT-Consumerization wird sehr oft aus technischer Perspektive und aus Sicht der IT-Sicherheit gesehen. Was machen wir, wenn die Mitarbeiter ihre privaten Geräte mit zur Arbeit bringen? Kriegen wir das hin? Was ist mit den Daten? Dabei bleiben allerdings Themen wie Innovation und Produktivität auf der Strecke. Das ist ein Kernergebnis der Studie: IT-Consumerization muss in einem größeren Kontext gesehen werden. Verwaltungen müssen sich auch gegenüber dem demografischen Wandel und den damit verbundenen Produktivitätserfordernisse aufstellen. Durch die neuen Möglichkeiten der individuellen Informationstechnologie, die Mitarbeiter nutzen können und wollen, wird Produktivität zunehmend individuell gestaltbar.

 

"Ein pauschales Verbot privater Geräte aus Gründen des Datenschutzes ist eigentlich nur eine Schutzbehauptung mancher, um nichts tun zu müssen", sagt Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Siegen. Foto: privat

„Ein pauschales Verbot privater Geräte aus Gründen des Datenschutzes ist eigentlich nur eine Schutzbehauptung mancher, um nichts tun zu müssen“, sagt Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Siegen. Foto: privat

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