AB SOFORT – BIS 12. APRIL - JETZT MITMACHEN UND DABEI SEIN
Wir brauchen neue Ideen für einen offenen Staat! Deshalb probieren das Government 2.0 Netzwerk Deutschland und der Behörden Spiegel, gemeinsam was Neues aus: Ein Vorab-Online-Barcamp!
Das bedeutet: Beim Effizienten Staat werden zwei Sessions (Zeitslots: 15. Mai 11.15 bis 12.45 Uhr und 15. Mai 16.30 bis 18 Uhr) im Barcamp-Format organisiert. Die Vorschläge für die Sessions werden allerdings nicht wie beim Barcamp üblich am Konferenztag vorgestellt und von den Anwesenden ausgewählt, sondern vorab online eingereicht und abgestimmt.
Das Thema der beiden Sessions lautet: „Staat neu denken: Offen, transparent, bürgerorientiert“. Wer Ideen für Vorträge / Praxisbeispiele / Diskussionen / Shows usw. hat, ist zum Mitmachen aufgefordert. Wir wollen mit der Aktion interessierte Bürger, Studenten, Selbstständige, junge, innovative Firmen erreichen. Ziel ist, einen neuen und möglichst überraschenden Blick auf die Verwaltung und ihre Modernisierung zu werfen.
Über diesen Link können ab sofort bis 12. April Vorschläge eingestellt werden und außerdem kann über interessante Beiträge, die ins Programm sollen, abgestimmt werden. Die beliebtesten sechs Vorschläge schaffen es auf eines des der beiden Podien auf dem Kongress.
Also: Registrieren, Sessiontitel und Abstract eingeben und Werbung in eigener Sache machen, damit möglichst viele abstimmen. Als Lohn fürs Mitmachen erhält jeder Einreichende freien Eintritt zur Konferenz, egal wie gut die „Session“ beim Online-Voting abschneidet. Einfach hier klicken, mitmachen und dabei sein!
Über den Effizienten Staat: Ein Verwaltungskongress mit jährlich rund 600 Teilnehmern, hauptsächlich aus Politik und Verwaltung. Hier werden bereits seit 16 Jahren Impulse für die Verwaltungsmodernisierung gegeben – der Effiziente Staat ist einer der größten und traditionsreichsten Verwaltungskongresse Deutschlands. Seit 2010 wird dem Thema Open Government dabei eine große Rolle gegeben. 2013 trifft sich zudem die Open Government Data-Szene aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Dieser inhaltliche Schwerpunkt hat auch den Anstoß zur Kooperation mit dem in diesem Bereich aktiven Government 2.0 Netzwerk Deutschland gegeben.
Tags: Verwaltungsmodernisierung
Autor: Daniel Kosak
“Ohne einen Social-Media-Auftritt bist du nichts und kommst an die Leute nicht mehr heran.” Darüber sind sich Kommunikationsexperten, Unternehmensberater und Medienfachleute in der Regel einig. Doch stimmt das auch für Gemeinden? Oder generell für Verwaltungseinheiten? Muss jede Gemeinde auf Facebook, Google+ oder Twitter vertreten sein?
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Tags: IT / E-Government · Verwaltungsmodernisierung
Die CeBIT lädt 2013 die Aussteller und Besucher nach Hannover ein, sich im Kontext des Leitthemas „Shareconomy“ zu positionieren und zu informieren. Mit dem neuen Motto wird „die Veränderung des gesellschaftlichen Verständnisses vom Haben zum Teilen“ in den verschiedenen Dimensionen einer vernetzten Zusammenarbeit umschrieben. Die Wahl von Shareconomy sei das Ergebnis eines mehrstufigen Auswahlprozesses. „Für die Wirtschaft und auch für die Gesellschaft ist ‘Shareconomy’ derzeit DAS heiß diskutierte Thema.“ argumentiert Frank Pörschmann, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG. „Shareconomy greift die Entwicklung der Vernetzung und neuen Offenheit in ihren unterschiedlichen Facetten auf.“
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Tags: IT / E-Government · Verwaltungsmodernisierung
16. Mai 2013, Berlin, im Rahmen des Verwaltungskongress "Effizienter Staat"

Am 16. Mai 2013 lädt der Behörden Spiegel gemeinsam mit den Kooperationspartnern Land Berlin, Digitales Österreich, ADV, und E-Government Schweiz zur zweiten Open Government Data D-A-CH-LI- Konferenz unter dem Motto: “Open Government – Bürgernähe durch Kulturwandel” nach Berlin ein.
Die Konferenzreihe wurde ins Leben gerufen, um den Austausch und die engere Kooperation der deutschsprachigen Akteure bezüglich Open Government Data zu fördern. OGD D-A-CH-LI sieht sich als Plattform zum Erfahrungsaustausch der Stakeholdergruppen Politik, Verwaltung, BürgerInnen, Wirtschaft und Wissenschaft im D-A-CH-LI- Raum. Es ist das größte deutschsprachige Open Government-Treffen mit Vertretern aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Liechtenstein.
Dieser Call for Papers (für eine Beteiligung am Programm der Konferenz) richtet sich an Politik und Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zur Beteiligung am Programm der Konferenz.
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Tags: IT / E-Government · Verwaltungsmodernisierung
Ausblick Open Government (Data): Was kommt 2013?
Autor: Carsten Köppl
Noch dreht sich die Open Government Community um sich selbst: Ein paar Überzeugte aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft haben Open-Data-Portale, App-Wettbewerbe und “Hacking-Days” geschaffen. Aber auch etwa drei Jahre nach Beginn des “Hypes” in Deutschland bleiben die Vordenker weitgehend unter sich. Und sie befinden sich in einer schwierigen Sandwich-Position: Es hapert an der Ausdehnung der Idee “nach unten”, in die Kommunen und die konkrete Lebenswelt der Menschen, und an der Verankerung “oben”, in der politischen Spitze. Soll der Bewegung nicht die Puste ausgehen, müssen dringend neue Unterstützer gefunden werden.
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Tags: IT / E-Government · Verwaltungsmodernisierung
16. Effizienter Staat und Open Government D-A-CH-LI-Konferenz, 15. und 16. Mai 2013

Open Government, Ko-Produktion, Bürgerbeteiligung, Liquid Democracy, Crowdsourcing – das Verhältnis von Staat und Gesellschaft ist weltweit im Wandel: Die politische Ordnung verändert sich, wir stehen am Anfang eines Jahrhunderts der offenen Staatskunst gepaart mit einer aktiven Bürgergesellschaft.
Die Kongressmesse Effizienter Staat steht 2013, am 15. und 16. Mai, unter dem Motto Vorsprung durch Innovation – Moderne Verwaltung: offen, vernetzt und effizient. Die Einbindung von Know How aus allen gesellschaftlichen Ebenen in Staat und Verwaltung steht dabei im Vordergrund.
Innovationen in der Verwaltung, sowohl selbst initiierte als auch von außen importierte, sind von entscheidender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit des ganzen Landes. Angesichts der Personalstruktur im Öffentlichen Dienst und der prekären Haushaltslage bietet hierbei vor allem die Internalisierung von gesellschaftlicher kollektiver Intelligenz in die Arbeit von Politik und Verwaltung großes Potential. Durch die diesjährige Kooperation mit der OECD werden auch internationale Erfahrungen zum Thema Innovationen im Public Sector in den Kongress einfließen.
Aber auch die interne Vernetzung der Verwaltungen und ihrer Mitarbeiter bringt Vorteile, wie Einsparungen und Qualitäts- und Prozessverbesserungen durch gegenseitiges Lernen. Kollaboration ist durch den Einsatz moderner IT-Lösungen heute einfacher denn je.
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Tags: IT / E-Government · Verwaltungsmodernisierung
Ein Überblick über die Länder der Bundesrepublik Deutschland
Autor: Dr. Volker Oerter
Sich widersprechende Meldungen über die nachhaltige Konsolidierung unserer Staatsfinanzen häufen sich. Positiv zuletzt der Bundesfinanzminister am 11. November 2012:
„Wir werden für kommendes Jahr einen Haushalt verabschieden, der bereits drei Jahre vor dem vom Grundgesetz gesetzten Zeitpunkt die Zielmarke der Schuldenbremse erreicht…“
Aber wie steht es auf der Länderseite? Sie haben keine Steuerflexibilität wie der Bund, müssen sich vielmehr originär auch um die Kommunalfinanzen sorgen. Die nachhaltige Konsolidierung könnte dort erheblich erschwert sein. Ein aktueller Überblick soll dort für mehr Klarheit sorgen. Ein erstes Resümee: Festzustellen ist eine langsam wachsende Bereitschaft auch der Politik auf Länderebene, über die Fristigkeit von Legislaturperioden hinaus tatsächlich bindende Verpflichtungen zu Einsparungen einzugehen.
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Tags: Haushaltsmodernisierung
Die Seealemannische Definition
Autoren: Jörn von Lucke, Johann Herzberg, Ulrike Kluge, Jan vom Brocke, Oliver Müller, Hans-Dieter-Zimmermann, IBH Projekt eSociety Bodensee 2020
Offene gesellschaftliche Innovation bezeichnet die Adaption und anschließende nachhaltige Nutzung geeigneter betriebswirtschaftlicher Open Innovation-Ansätze zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen durch Staat und Gesellschaft.
Besonders erstrebenswert ist die Schaffung einer Innovationskultur, welche alle gesellschaftlichen Akteure gleichermaßen anspricht, diese mit einschließt und so deren Innovationspotenzial für das Gemeinwesen und die gesamte Bodensee-Region verfügbar macht.
Dabei besteht die Absicht, einerseits Innovationsimpulse aufzugreifen („Outside-In“) und diese innerhalb der Gesellschaft und gemeinsam mit Politik und Verwaltung weiterzuentwickeln und andererseits eigene Innovationsimpulse nach außen zu tragen („Inside-Out“). Beide Ansätze lassen sich auch miteinander kombinieren („Coupled“). Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien können bei diesen Innovationsprozessen als beschleunigende Werkzeuge dienen. Als Katalysatoren erreichen sie die relevanten Akteure in der Gesellschaft, bringen sie zusammen und entzünden damit gemeinsame Aktivitäten. Ein Ziel ist es, durch diese Erweiterung des Innovationsraums anstehende gesellschaftliche Herausforderungen sowohl auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene als auch im internationalen Kontext anzugehen und diese gemeinsam konstruktiv zu lösen. Konkrete Anknüpfungspunkte finden sich im Innovationskreislauf der Politik und im Innovationsprozess der Verwaltung, aber auch in vielen weiteren Bereichen des zivilgesellschaftlichen Lebens wie Bildung, Kunst, Kultur, Sport und Erholung. [Weiterlesen →]
Tags: Verwaltungsmodernisierung
Die Bundesrepublik im Vorwahljahr
Autor: Volker Oerter
Jens Bullerjahn, stellvertretender Ministerpräsident und Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt, sagt es auf seine Art direkt und unverblümt:
Politik muss strategischer, transparenter, solidarischer und langfristiger werden.
(Speyer, Mai 2012).
Dies vor dem Hintergrund, dass sein Land in zwanzig Jahren über 20 Milliarden Euro Schulden aufgehäuft hat und er nach eigener Aussage in der Vergangenheit im Parlament selbst auch dazu beigetragen hat. Bullerjahn setzt darauf, statt mittels einer selbstmitleidigen Subventionsmentalität durch selbstbestimmtes Agieren aus der Schuldenspirale heraus zu kommen und Entscheidungsfreiheit wieder zu gewinnen.
Dazu bedarf es laut Bullerjahn eines anderen als des herkömmlichen Politikstils: eines neuen Haushaltsverfahrens mit dem so bezeichneten Top-down-Prozess, Budget-Regeln, die die Ressorts konstruktiv einbinden, eines offenen Diskussionsprozesses bereits in der konzeptionellen Phase mit den Betroffenen, z.B. mit den Kommunen durch einen Landes-Stabilitätsrat. Mit dem traditionellen Haushaltsvollzug per Haushaltssperre und globaler Minderausgabe hat er gebrochen, mehr Freiheit, aber auch mehr Verantwortung für die Ressorts, mehr Motivation, sich gemeinsam der Herausforderung zu stellen, ist seine Devise. [Weiterlesen →]
Tags: Haushaltsmodernisierung
Wie Bürger ihrer Stadt Geld leihen können
Aus aktuellem Anlass (die Stadt Oestrich-Winkel ist die erste Pilot-Kommune, die mit der Hilfe von leihdeinerstadtgeld einen Kredit bei ihren Bürgern aufnimmt) und weil es weiterhin eine interessante Idee ist, hier nochmal der Text aus der Printausgabe Februar des Behörden Spiegel.
Autor: Carsten Köppl
Es ist nicht nur die Suche nach neuen Geldquellen: Drei junge Männer aus Mainz haben eine Methode erfunden, wie Bürger ihrer Stadt für bestimmte Vorhaben Geld leihen können. Der Spender erhält marktübliche Zinsen, die Stadt einen günstigen Kredit. Hinzu kommen mehr Transparenz über städtische Vorhaben und ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl der Bürger zu ihrer Stadt. Vorstellung eines innovativen Finanzierungsmodells mit dem Charme des Zeitgeistes.

Johannes Laub, Steffen Boller und Jamal El Mallouki (v. l.) haben das Unternehmen “leihdeinerstadtgeld” gegründet und helfen Kommunen dabei, Bürgerkredite zu vergeben. Foto: BS/Christopher Kreuzberger/LeihDeinerStadtGeld GmbH
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Tags: Haushaltsmodernisierung