government2020 header image 1

Schwieriger Spagat

7. Dezember 2016 · Keine Kommentare

Ausschreibung zum Basisdienst E-Akte des Bundes veröffentlicht

Autor: Carsten Köppl

Die lang erwartete Ausschreibung des Basisdienstes E-Akte/DMS für die Bundesverwaltung ist am 27. November veröffentlicht worden. Um die Ausschreibung mit einem geschätzten Wert von knapp 67 Millionen Euro wurde über ein Jahr lang gerungen. Der Basisdienst, bei dem das Bundesministerium des Innern federführend ist, soll beim ITZBund zentral gehostet werden und stellt auch einen ersten Baustein der Dienste-Konsolidierung dar.

[Weiterlesen →]

→ Keine KommentareTags: IT / E-Government · Verwaltungsmodernisierung

Gesucht: IT-Umsetzungsrat

7. Oktober 2016 · Keine Kommentare

Merkel: Brauchen föderales IT-Budget / Digitalisierungsprogramm / FITKO-Anstalt ab 2018

Autor: Carsten Köppl

Spärliche Ausbeute: In den sechseinhalb Jahren seines Bestehens hat der IT-Planungsrat nur drei nationale Standards verabschiedet. Eine traurige Bilanz, die nun die Bundespolitik auf das Tapet holt: Nationaler Normenkontrollrat, Bundestag und die Bundeskanzlerin selbst schalten sich ein in die Reform dieses zentralen Gremiums für die föderale IT-Zusammenarbeit. Der Bund wird vor allem eine finanzielle Vorreiterrolle einnehmen müssen, um von der IT-Planung zur IT-Umsetzung zu kommen.

Fortschritte im E-Government erreicht der Bund nur über die Länder und Kommunen. Daher muss der IT-Planungsrat jetzt gestärkt werden. Foto: BS/Schulz/pixabay

Fortschritte im E-Government erreicht der Bund nur über die Länder und Kommunen. Daher muss der IT-Planungsrat jetzt gestärkt werden. Foto: BS/Schulz/pixabay

[Weiterlesen →]

→ Keine KommentareTags: IT / E-Government

Eieiei – eIDAS

4. Juli 2016 · 1 Kommentar

EU-Verordnung jetzt geltendes Recht - Ministerien erkennen Chancen nicht

Autor: Carsten Köppl

Da ist sie nun: Seit 1. Juli gilt eIDAS, die EU-Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste. Das ist auch der Startschuss für einen neuen Dienst, das “elektronischen Siegel”. Das Siegel bietet viele Chancen und könnte der medienbruchfreien, elektronischen Kommunikation mit der Verwaltung einen großen Schub geben, zeigt ein neues Whitepaper des DIHK auf. Jedoch werden die Chancen in Deutschland bislang nicht erkannt, bei den federführenden Ministerien, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Bundesministerium des Innern, herrscht  bzgl. eIDAS Dienst nach Vorschrift.

Das Zeichen des Vertrauens: das EU-Vertrauenssiegel. Foto: BS/EU-Kommission

Das Zeichen des Vertrauens: das EU-Vertrauenssiegel. Foto: BS/EU-Kommission

 

[Weiterlesen →]

→ 1 KommentarTags: IT / E-Government

Der BREXIT als Beispiel für intergenerationelle Dominierung

28. Juni 2016 · 1 Kommentar

Autor: Jörg Tremmel

flowering-time-413096_1280

„Die Baby-Boomer-Generation fackelt die Leiter ab, auf der sie selbst nach oben gestiegen ist“. Foto: geralt/ pixabay.com

72 Prozent der 18- bis 24-jährigen Briten haben gegen den BREXIT und damit für den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der EU gestimmt. Hätten nur die Unterfünzigjährigen in Großbritannien abgestimmt, so hätte das Remain-Lager gewonnen. Im Durchschnitt haben diejenigen, die für den Exit gestimmt haben, noch 16 Jahre zu leben, diejenigen die für den Verbleib waren, noch 69 Jahre. Mit anderen Worten: Die älteren Wählerinnen und Wähler haben eine Entscheidung getroffen, mit deren Konsequenzen sie nicht mehr lange zurechtkommen müssen. Der Jugend gehört die Zukunft, sagt man. Aber die Zukunft, die junge Briten sich gewünscht haben, wurde nun gerade auf den SanktNimmerleinsTag verschoben. Ein junger Brite drückt es so aus: Die Babyboomer haben meiner Generation bei dieser Abstimmung den Mittelfinger gezeigt!

[Weiterlesen →]

→ 1 KommentarTags: Haushaltsmodernisierung

Warnung vor den Goldmachern

13. Juni 2016 · 1 Kommentar

Eine Rezension der Studie der Technologie Stiftung Berlin „Digitales Gold. Nutzen und Wertschöpfung durch Open Data für Berlin“

Autor: Herbert Kubicek

Die Technologiestiftung Berlin hat im Februar 2014 nach eigener Aussage eine „präzise Einschätzung“ des Nutzens der Bereitstellung von Open Data für Berlin vorgenommen und damit eine Wissenslücke geschlossen, denn „in der Fachliteratur findet sich bisher keine Studie, die den Nutzen von Open Data untersucht“. Mit einem auf Multiplikatoren basierenden Ansatz, den sie von anderen Autoren etwas abgewandelt übernimmt, wird der Nutzen von Open Data für Berlin, je nach Szenario auf 22 bis 54 Mio. € pro Jahr geschätzt. „Bei einem mittleren Szenario ergibt sich ein Nutzen von 32 Mio. € pro Jahr“. Allerdings wird bei den einzelnen Berechnungsschritten mehrfach eingeräumt, dass keine verlässlichen Daten zur Verfügung stehen und eine exakte Berechnung als „nahezu ausgeschlossen“ eingeschätzt. Dem zuvor erhobenen Anspruch wird damit selbst diametral widersprochen.

Open Data oder die Suche nach dem digitalen Gold - die Politik folgt hier falschen Verheißungen, meint Herbert Kubicek. Foto: PublicDomainPictures / pixabay.com

Open Data oder die Suche nach dem digitalen Gold – die Politik folgt hier falschen Verheißungen, meint Herbert Kubicek. Foto: PublicDomainPictures / pixabay.com

[Weiterlesen →]

→ 1 KommentarTags: Verwaltungsmodernisierung

Trendreport Smart Government

17. Mai 2016 · 1 Kommentar

Handlungsempfehlungen für das Regieren und Verwalten in Deutschland im Jahr 2030

Autor: Carsten Köppl und David Wilskamp

Der neue Trendreport "Effizienter Staat" zum Thema Smart Government. Grafik: BS/Dach

Der neue Trendreport „Effizienter Staat“ zum Thema Smart Government. Grafik: BS/Dach

Was ist Smart Government und welche Handlungserfordernisse ergeben sich daraus für Politik und Verwaltung? Diesen Fragen widmet sich der neue Trendreport, den die Prognos AG und der Behörden Spiegel in Kooperation anlässlich des Kongresses für die digitale Verwaltung „Effizienter Staat“ erstellt haben.

Der Trendreport „Smart Government – Regieren und Verwalten in Deutschland im Jahr 2030“ versucht auf 28 Seiten diesem neuen Modernisierungsbegriff näher zu kommen: Smart Government, als intelligent vernetztes Regierungs- und Verwaltungshandeln unter Einsatz digitaler Technologien, hat enorme Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Staat und Bürger interagieren, wie politische Willensbildung und Politikgestaltung funktionieren und wie die öffentliche Verwaltung als Organisation und Arbeitgeber gestaltet sein wird.

Der Report untersucht, wie Internet der Dinge, Cloud, mobile Technologie und Big Data die Politik und Verwaltungslandschaft verändern werden. Hierzu wurden neun Experten befragt, u.a. Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, Beth Simone Noveck, ehem. Open Government Beraterin von Barack Obama und Mitgründerin und Direktorin des GovLab in New York und Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien. Zudem wurden bei einer offenen Online-Umfrage auch Einstellungen, Grenzen und Chancen abgefragt, an der 105 Teilnehmer mitmachten.

[Weiterlesen →]

→ 1 KommentarTags: Haushaltsmodernisierung · IT / E-Government · Verwaltungsmodernisierung

Umfrage zum Trendreport „Effizienter Staat“

22. März 2016 · Keine Kommentare

Kooperation zwischen Behörden Spiegel und Prognos AG

Autor: Carsten Köppl

Der Behörden Spiegel und die Prognos AG starten eine Umfrage zum Thema „Smart Government“. Die Ergebnisse fließen ein in den Trendreport „Effizienter Staat“. Der Report wird exklusiv auf dem Kongress für die digitale Verwaltung, „Effizienter Staat“, am 10. / 11. Mai präsentiert.

button_umfrage_ES_60x20

Mit dem neuen Trendreport „Effizienter Staat“ möchten die Prognos AG und der Behörden Spiegel jährlich zum Kongress den Blick auf ein neues, zukunftsgerichtetes Trendthema der öffentlichen Verwaltung lenken. Analog zum Kongressthema wird sich auch der Trendreport 2016 mit „Smart Government“ beschäftigen. Mittels dieser Umfrage, Experteninterviews und Best Practices soll eine inhaltliche Einordnung gegeben werden, was sich hinter dem „Buzzword“ Smart Government verbirgt.
Mit der jetzt gestarteten Befragung sollen die Einschätzungen der Leser zu den Auswirkungen der Digitalisierung und der intelligenten Vernetzung von Politik und Verwaltung abgefragt werden. Die Umfrage läuft bis zum 10.04.2016.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Effizienten Staat unter www.effizienterstaat.eu.

→ Keine KommentareTags: IT / E-Government · Verwaltungsmodernisierung

Digitaler Frohsinn statt Megaregulierungs-Behörde

18. März 2016 · Keine Kommentare

Kommentar zu den Überlegungen einer Digitalagentur

Autor: Carsten Köppl

Beruhigend ist, dass Sigmar Gabriels Idee einer Digitalagentur politisch und inhaltlich zu unkonkret ist (pdf), um bereits etwas kaputt zu machen. Denn ein Behörden-Sammelsurium, aus herausgeschnittenen Abteilungen von vier Aufsichts-Bundesoberbehörden im Geschäftsbereich dreier Bundesministerien, wird der Digitalisierung nicht gerecht werden. Statt einer Megaregulierungs-Behörde braucht es vielmehr ein regierungsinternes Dienstleistungszentrum, das frisches Denken, in schlanken Strukturen mit experimentellen Frohsinn anbieten kann.

Eine schlanke, staatliche Agentur mit verantwortungsbewusster Leichtigkeit und digitalem Frohsinn, die fehlt Deutschland bislang. Foto: creative Magic/Pixabay

Eine schlanke, staatliche Agentur mit verantwortungsbewusster Leichtigkeit und digitalem Frohsinn, die fehlt Deutschland bislang. Foto: creative Magic/Pixabay

[Weiterlesen →]

→ Keine KommentareTags: Verwaltungsmodernisierung

Öffnet den Schwarm!

11. Februar 2016 · 1 Kommentar

Neue Impulse durch CDU und Bundeskanzleramt: Erreicht Open Data in Deutschland die kritische Masse?

Autor: Carsten Köppl

Laut dem Schwarmforscher Jens Krause muss eine Idee zehn Prozent der Individuen einer Gruppe überzeugen, um diese in eine Richtung zu lenken. Hat die Reformidee Open Data diese Hürde genommen? Ist endlich eine kritische Masse im politisch-administrativen System Deutschlands erreicht? Nachdem sich SPD und Bündnis90/Die Grünen schon vor einigen Jahren zur Öffnung der Verwaltungsdaten bekannt haben, ist es jetzt vor allem die CDU und das Bundeskanzleramt die den fehlenden Impuls für einen Durchbruch von Open Data in Deutschland liefern könnten. Und es gibt Bewegung – selbst ein Beitritt zur internationalen Open Government Partnership scheint greifbar.

 

Sind bald alle von den Nutzen offener Verwaltungsdaten überzeugt? Es sieht so aus, als überzeuge die kritische Masse gerade den Schwarm. Foto: Harald Schottner / pixelio.de

Sind bald alle von den Nutzen offener Verwaltungsdaten überzeugt? Es sieht so aus, als überzeuge die kritische Masse gerade den Schwarm. Foto: Harald Schottner / pixelio.de

[Weiterlesen →]

→ 1 KommentarTags: IT / E-Government · Verwaltungsmodernisierung

Zonk oder Zukunft?

12. Januar 2016 · 1 Kommentar

Verzögerung und Verwirrung bei bevorstehender E-Akte-Ausschreibung im Bund

Autor: Carsten Köppl

Die Einführung der elektronischen Akte in der Bundesverwaltung ist eines der bedeutendsten Projekte des Regierungsprogramms Digitale Verwaltung 2020. Hinter dem “Tor” der bundeseinheitlichen E-Akte soll eigentlich die digitale, effiziente, bürgernahe und medienbruchfreie Zukunft der Verwaltung warten. Erste Einblicke in die geplante Ausschreibung des Basisdienstes E-Akte/DMS lassen nun allerdings Zweifel aufkommen, ob sich das federführende Bundesministerium des Innern nicht doch für den “Zonk” entscheidet.

Basisdienst E-Akte: Hinter welchem Tor kann die digitale, medienbruchfreie Zukunft der Verwaltung gewonnen werden, hinter welchem Tor lauert der Zonk? Foto: BS/blandinedao, fotolia.com

Basisdienst E-Akte: Hinter welchem Tor kann die digitale, medienbruchfreie Zukunft der Verwaltung gewonnen werden, hinter welchem Tor lauert der Zonk? Foto: BS/blandinedao, fotolia.com

[Weiterlesen →]

→ 1 KommentarTags: IT / E-Government