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Der BREXIT als Beispiel für intergenerationelle Dominierung

28. Juni 2016 · Keine Kommentare

Autor: Jörg Tremmel

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„Die Baby-Boomer-Generation fackelt die Leiter ab, auf der sie selbst nach oben gestiegen ist“. Foto: geralt/ pixabay.com

72 Prozent der 18- bis 24-jährigen Briten haben gegen den BREXIT und damit für den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der EU gestimmt. Hätten nur die Unterfünzigjährigen in Großbritannien abgestimmt, so hätte das Remain-Lager gewonnen. Im Durchschnitt haben diejenigen, die für den Exit gestimmt haben, noch 16 Jahre zu leben, diejenigen die für den Verbleib waren, noch 69 Jahre. Mit anderen Worten: Die älteren Wählerinnen und Wähler haben eine Entscheidung getroffen, mit deren Konsequenzen sie nicht mehr lange zurechtkommen müssen. Der Jugend gehört die Zukunft, sagt man. Aber die Zukunft, die junge Briten sich gewünscht haben, wurde nun gerade auf den SanktNimmerleinsTag verschoben. Ein junger Brite drückt es so aus: Die Babyboomer haben meiner Generation bei dieser Abstimmung den Mittelfinger gezeigt!

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Warnung vor den Goldmachern

13. Juni 2016 · 1 Kommentar

Eine Rezension der Studie der Technologie Stiftung Berlin „Digitales Gold. Nutzen und Wertschöpfung durch Open Data für Berlin“

Autor: Herbert Kubicek

Die Technologiestiftung Berlin hat im Februar 2014 nach eigener Aussage eine „präzise Einschätzung“ des Nutzens der Bereitstellung von Open Data für Berlin vorgenommen und damit eine Wissenslücke geschlossen, denn „in der Fachliteratur findet sich bisher keine Studie, die den Nutzen von Open Data untersucht“. Mit einem auf Multiplikatoren basierenden Ansatz, den sie von anderen Autoren etwas abgewandelt übernimmt, wird der Nutzen von Open Data für Berlin, je nach Szenario auf 22 bis 54 Mio. € pro Jahr geschätzt. „Bei einem mittleren Szenario ergibt sich ein Nutzen von 32 Mio. € pro Jahr“. Allerdings wird bei den einzelnen Berechnungsschritten mehrfach eingeräumt, dass keine verlässlichen Daten zur Verfügung stehen und eine exakte Berechnung als „nahezu ausgeschlossen“ eingeschätzt. Dem zuvor erhobenen Anspruch wird damit selbst diametral widersprochen.

Open Data oder die Suche nach dem digitalen Gold - die Politik folgt hier falschen Verheißungen, meint Herbert Kubicek. Foto: PublicDomainPictures / pixabay.com

Open Data oder die Suche nach dem digitalen Gold – die Politik folgt hier falschen Verheißungen, meint Herbert Kubicek. Foto: PublicDomainPictures / pixabay.com

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Trendreport Smart Government

17. Mai 2016 · Keine Kommentare

Handlungsempfehlungen für das Regieren und Verwalten in Deutschland im Jahr 2030

Autor: Carsten Köppl und David Wilskamp

Der neue Trendreport "Effizienter Staat" zum Thema Smart Government. Grafik: BS/Dach

Der neue Trendreport „Effizienter Staat“ zum Thema Smart Government. Grafik: BS/Dach

Was ist Smart Government und welche Handlungserfordernisse ergeben sich daraus für Politik und Verwaltung? Diesen Fragen widmet sich der neue Trendreport, den die Prognos AG und der Behörden Spiegel in Kooperation anlässlich des Kongresses für die digitale Verwaltung „Effizienter Staat“ erstellt haben.

Der Trendreport „Smart Government – Regieren und Verwalten in Deutschland im Jahr 2030“ versucht auf 28 Seiten diesem neuen Modernisierungsbegriff näher zu kommen: Smart Government, als intelligent vernetztes Regierungs- und Verwaltungshandeln unter Einsatz digitaler Technologien, hat enorme Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Staat und Bürger interagieren, wie politische Willensbildung und Politikgestaltung funktionieren und wie die öffentliche Verwaltung als Organisation und Arbeitgeber gestaltet sein wird.

Der Report untersucht, wie Internet der Dinge, Cloud, mobile Technologie und Big Data die Politik und Verwaltungslandschaft verändern werden. Hierzu wurden neun Experten befragt, u.a. Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, Beth Simone Noveck, ehem. Open Government Beraterin von Barack Obama und Mitgründerin und Direktorin des GovLab in New York und Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien. Zudem wurden bei einer offenen Online-Umfrage auch Einstellungen, Grenzen und Chancen abgefragt, an der 105 Teilnehmer mitmachten.

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Umfrage zum Trendreport „Effizienter Staat“

22. März 2016 · Keine Kommentare

Kooperation zwischen Behörden Spiegel und Prognos AG

Autor: Carsten Köppl

Der Behörden Spiegel und die Prognos AG starten eine Umfrage zum Thema „Smart Government“. Die Ergebnisse fließen ein in den Trendreport „Effizienter Staat“. Der Report wird exklusiv auf dem Kongress für die digitale Verwaltung, „Effizienter Staat“, am 10. / 11. Mai präsentiert.

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Mit dem neuen Trendreport „Effizienter Staat“ möchten die Prognos AG und der Behörden Spiegel jährlich zum Kongress den Blick auf ein neues, zukunftsgerichtetes Trendthema der öffentlichen Verwaltung lenken. Analog zum Kongressthema wird sich auch der Trendreport 2016 mit „Smart Government“ beschäftigen. Mittels dieser Umfrage, Experteninterviews und Best Practices soll eine inhaltliche Einordnung gegeben werden, was sich hinter dem „Buzzword“ Smart Government verbirgt.
Mit der jetzt gestarteten Befragung sollen die Einschätzungen der Leser zu den Auswirkungen der Digitalisierung und der intelligenten Vernetzung von Politik und Verwaltung abgefragt werden. Die Umfrage läuft bis zum 10.04.2016.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Effizienten Staat unter www.effizienterstaat.eu.

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Digitaler Frohsinn statt Megaregulierungs-Behörde

18. März 2016 · Keine Kommentare

Kommentar zu den Überlegungen einer Digitalagentur

Autor: Carsten Köppl

Beruhigend ist, dass Sigmar Gabriels Idee einer Digitalagentur politisch und inhaltlich zu unkonkret ist (pdf), um bereits etwas kaputt zu machen. Denn ein Behörden-Sammelsurium, aus herausgeschnittenen Abteilungen von vier Aufsichts-Bundesoberbehörden im Geschäftsbereich dreier Bundesministerien, wird der Digitalisierung nicht gerecht werden. Statt einer Megaregulierungs-Behörde braucht es vielmehr ein regierungsinternes Dienstleistungszentrum, das frisches Denken, in schlanken Strukturen mit experimentellen Frohsinn anbieten kann.

Eine schlanke, staatliche Agentur mit verantwortungsbewusster Leichtigkeit und digitalem Frohsinn, die fehlt Deutschland bislang. Foto: creative Magic/Pixabay

Eine schlanke, staatliche Agentur mit verantwortungsbewusster Leichtigkeit und digitalem Frohsinn, die fehlt Deutschland bislang. Foto: creative Magic/Pixabay

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Öffnet den Schwarm!

11. Februar 2016 · Keine Kommentare

Neue Impulse durch CDU und Bundeskanzleramt: Erreicht Open Data in Deutschland die kritische Masse?

Autor: Carsten Köppl

Laut dem Schwarmforscher Jens Krause muss eine Idee zehn Prozent der Individuen einer Gruppe überzeugen, um diese in eine Richtung zu lenken. Hat die Reformidee Open Data diese Hürde genommen? Ist endlich eine kritische Masse im politisch-administrativen System Deutschlands erreicht? Nachdem sich SPD und Bündnis90/Die Grünen schon vor einigen Jahren zur Öffnung der Verwaltungsdaten bekannt haben, ist es jetzt vor allem die CDU und das Bundeskanzleramt die den fehlenden Impuls für einen Durchbruch von Open Data in Deutschland liefern könnten. Und es gibt Bewegung – selbst ein Beitritt zur internationalen Open Government Partnership scheint greifbar.

 

Sind bald alle von den Nutzen offener Verwaltungsdaten überzeugt? Es sieht so aus, als überzeuge die kritische Masse gerade den Schwarm. Foto: Harald Schottner / pixelio.de

Sind bald alle von den Nutzen offener Verwaltungsdaten überzeugt? Es sieht so aus, als überzeuge die kritische Masse gerade den Schwarm. Foto: Harald Schottner / pixelio.de

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Zonk oder Zukunft?

12. Januar 2016 · 1 Kommentar

Verzögerung und Verwirrung bei bevorstehender E-Akte-Ausschreibung im Bund

Autor: Carsten Köppl

Die Einführung der elektronischen Akte in der Bundesverwaltung ist eines der bedeutendsten Projekte des Regierungsprogramms Digitale Verwaltung 2020. Hinter dem “Tor” der bundeseinheitlichen E-Akte soll eigentlich die digitale, effiziente, bürgernahe und medienbruchfreie Zukunft der Verwaltung warten. Erste Einblicke in die geplante Ausschreibung des Basisdienstes E-Akte/DMS lassen nun allerdings Zweifel aufkommen, ob sich das federführende Bundesministerium des Innern nicht doch für den “Zonk” entscheidet.

Basisdienst E-Akte: Hinter welchem Tor kann die digitale, medienbruchfreie Zukunft der Verwaltung gewonnen werden, hinter welchem Tor lauert der Zonk? Foto: BS/blandinedao, fotolia.com

Basisdienst E-Akte: Hinter welchem Tor kann die digitale, medienbruchfreie Zukunft der Verwaltung gewonnen werden, hinter welchem Tor lauert der Zonk? Foto: BS/blandinedao, fotolia.com

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Offene Daten: Es geht nicht nur um Transparenz!

15. Dezember 2015 · Keine Kommentare

Plädoyer für eine neue Partnerschaft zwischen Verwaltung und Gesellschaft

Autor: Dr. Tobias Knobloch

Der Gedanke, dass die Demokratie durch mehr Transparenz staatlichen Handelns gestärkt wird, stammt aus dem Kontext der Erkämpfung und Verteidigung von Bürgerrechten: Bürgerinnen und Bürger sollen staatlichem Handeln weder ausgeliefert sein noch es als Zaungäste von außen bestaunen. Vielmehr soll es für sie verlässlich und berechenbar sein. Es soll in ihrem Sinne und von ihnen mitgestaltbar sein. Das ist der uralte Gedanke vom Gemeinwesen als öffentliche, jede und jeden betreffende Angelegenheit. Nun führt zwar historisch keine Linie von der direkten Demokratie der Griechen zur repräsentativen Demokratie von heute, aber die romantische Vorstellung von jener Zeit der direkten Abstimmung und Mitgestaltung erfüllt auch heute eine wichtige Funktion: die Rückbesinnung auf den demokratischen Grundwert universeller Teilhabe.

"Open" ist noch nciht der neue Standard für Verwaltungsdaten - aber das erklärte Ziel. Foto: Peter Smola / pixelio.de

„Open“ ist noch nicht der neue Standard für Verwaltungsdaten – aber das erklärte Ziel. Foto: Peter Smola / pixelio.de

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5. OGD DACHLI 2016 in Berlin / Call for papers

10. Dezember 2015 · Keine Kommentare

Autor: Carsten Köppl

Am 10. Mai 2016 findet die Vier-Länder-Tagung zu Open Government Data, OGD DACHLI, im Rahmen des Verwaltungskongresses Effizienter Staat in Berlin statt. Die OGD DACHLI wird in Kooperation mit dem deutschen IT-Planungsrat, der Freien und Hansestadt Hamburg und Berlin veranstaltet. Es treffen sich Open Data Enthusiasten aus der Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Verbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Die Konferenzreihe wurde ins Leben gerufen, um den Austausch und die engere Kooperation der deutschsprachigen Akteure bezüglich Open Government Data zu fördern.

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Der Call for Papers richtet sich an Politik und Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zur Beteiligung am Programm der Konferenz. Themen hierbei sind unter anderem:
– Open Data Portale, ihre Nutzung und ihre (Weiter-)Entwicklung
– Aufbau eines Open Government Data-Ökosystems: Wirtschaftsförderung, Gründerzentren, Kommunikationsstrategien
– Open Government Data in Aus- und Weiterbildung (Data Schools)
– Anwendungsbeispiele von Open Data
– Kommunale Open Governmment Data Strategien
– Welche Daten sind nützlich?
Gerne nehmen wir auch Vorschläge über weitere Themen entgegen. Wir freuen uns über Einsendungen bis zum 15. Januar 2016 (inkl. Kurzbeschreibung, max. 1.500 Zeichen) auf elektronischen Weg an carsten.koeppl@behoerdenspiegel.de. Über Möglichkeiten der Beteiligung am Programm der ODG-D-A-CH-LI-Konferenz werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Weitere Informationen zum Kongress Effizienter Staat gibt es hier: www.effizienterstaat.eu
Informationen zur OGD DACHLI Zusammenarbeit gibt es hier: www.data.gv.at/infos/ogd-d-a-ch-li/
Das Diskussionspapier zur Open-Government-Data- Zusammenarbeit in der D-A-CH-Region von 2012 gibt es hier: www.government2020.de/blog/?p=1147

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Ein Rabatt fürs E-Government?

27. Oktober 2015 · 1 Kommentar

Autoren: Dr. Christian Hoffmann und Dr. Sönke E. Schulz

Österreich macht es vor – bzw. hat es zumindest angekündigt: Die Schaffung von erheblichen Anreizen für die Nutzung elektronischer Verwaltungsdienste. Die Rede ist von einem Rabatt auf die jeweiligen Gebühren in Höhe von 40 Prozent. Wäre es möglich, in Deutschland einen vergleichbaren Weg einzuschlagen? Der Umstand, dass das Verwaltungsverfahrens- und in weiten Teilen auch das Gebührenrecht in die Kompetenz der Bundesländer fällt, mag als zusätzliches Hindernis empfunden werden. Er könnte aber auch positiv im Sinne eines föderalen Wettbewerbs um die beste Lösung aufgefasst werden.

E-Government zum Sonderpreis: Österreich will 40 Prozent Rabatt geben, wenn Verwaltungsdienstleistungen online genutzt werden

E-Government zum Sonderpreis: Österreich will 40 Prozent Rabatt geben, wenn Verwaltungsdienstleistungen online genutzt werden. Grafik: PeteLinforth/pixabay

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